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Unsere KulturangeboteKunst & Kultur im Gasthof Schütte und der Region

Das Schmallenberger Sauerland hat sich einen Namen gemacht als Standort für Kunst- und Kulturprojekte von internationaler Geltung. In der Südwestfälischen Galerie in Holthausen sind regelmäßig Ausstellungen bedeutender Künstler wie zuletzt Pablo Picasso und Henri Matisse zu sehen. Mit dem WaldSkulpturenWeg wurde internationale Kunst in die Sauerländer Natur gebracht. Darüber hinaus sind überdurchschnittlich viele international aktive Künstler mit ihren Ateliers im Schmallenberger Sauerland ansässig. Sie haben sich zu der Künstlergruppe SauerlandArt zusammengeschlossen. Auch im Gasthof Schütte finden häufig Konzerte und Autorenlesungen statt.

Fotoworkshops mit Klaus-Peter Kappest

Mit einem Vertreter der Künstlergruppe SauerlandArt ist unser Haus seit Jahren freundschaftlich verbunden. Der renommierte Fotograf Klaus-Peter Kappest bietet regelmäßig in unserem Haus Fotoworkshops zu unterschiedlichen Themen an. Diese Workshops sind offen für alle interessierten Gäste. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Thema. In den meisten Fällen sind keine weitgehenden Vorkenntnisse und keine umfangreiche Fotoausrüstung erforderlich.

Aktuelle Workshoptermine finden Sie unter: www.fotoworkshops-sauerland.de


Eine kleine Ausstellung mit Werken aus seiner Wahlheimat Oberkirchen sind auf den Fluren im Hirschberghaus zu sehen. Gelegentlich zeigt er im Rahmen von Live-Multivisionen in der Hotelhalle nach dem Abendessen in gemütlicher Runde seine Lieblingsbilder aus dem Schmallenberger Sauerland oder manchmal auch von seinen Reisen und erzählt Anekdoten und Hintergründe dazu. Diese Veranstaltungen sind bei Interesse der Hausgäste auch kurzfristig möglich. Bitte fragen Sie an der Rezeption.


Haben Sie Interesse an einem exklusiven Treffen mit dem Fotografen? Für die Gäste unseres Hauses bietet Klaus-Peter Kappest ganz individuelle Einzelschulungen und Fotowanderungen an. Dabei kann er ganz auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Kenntnisstand eingehen. Und wenn Sie einmal Lust haben, besondere Motive in der Natur ganz exklusiv mit der Kamera zu erleben, können wir besondere Exkursionen mit Klaus-Peter Kappest für Sie arrangieren. Bitte fragen Sie auch dazu an der Rezeption.


Vielfältig & wunderschönRegionale Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Gertrudis

Bereits der vierte Kirchenbau an gleicher Stelle ist die Oberkirchner Pfarrkirche St. Gertrudis, die 1665/66 erbaut wurde. Sie ist eine vierjochige, mit Stichkappen gewölbte, Saalkirche. Die reiche Ausstattung mit dem Taufstein von 1632, dem Hochaltar von 1668 und vieles mehr ist beachtenswert. St. Gertrudis gehört zu den wichtigsten Zeugnissen des frühbarocken Kirchenbaus im Sauerland. Das Wappen am Portalaufsatz weist sie als Stiftung der Familie von Fürstenberg aus, die zugleich Gerichtsherren und Kirchenpatron von Oberkirchen waren. Die Kirche ist ganztägig geöffnet und kann außerhalb der Messezeiten besichtigt werden.


Kunstschmieden

Immer einen Besuch wert: die Kunstschmiede Schütte am Ortsausgang von Oberkirchen in Richtung Westfeld. Hier finden Sie meisterlich gefertigte Bronze- und Kupferfiguren, Brunnen und Lampen, die bestimmt auch Ihr Haus bzw. Ihren Garten zieren würden. Darüber nachdenken können Sie direkt vor Ort – im Café der historischen „Schwarzen Fabrik“.

Ein besonderer Skulpturenpark wartet auf Sie im Sorpetal. Nach alter Väter Sitte schmiedet Lothar Klute metallene Meisterstücke. Seine Riesenlibellen, Blätter, Blüten und Brunnen aus Bronze haben ihn bekannt gemacht. Seine Tische und Leuchtobjekte aus Bleikristallglas und Bronze tragen eine unnachahmliche Handschrift. Einen wunderbaren Kontrast dazu bilden die filigranen, leichten Papier- und Textilkunstwerke seiner Frau Gisela Klute. Besuchen Sie die Dauerausstellung des Ehepaars und Skulpturenpark in der Waldemei zwischen Nieder- und Mittelsorpe. Sie werden dem Zauber erliegen, der diese Wirkungsstätte umgibt. Gäste sind von April bis Oktober immer dienstags bis sonntags 11 bis 16 Uhr willkommen. Gruppen von mehr als 10 Personen werden um Anmeldung gebeten.

Weitere besuchenswerte Kunstschmieden finden Sie in den Schmiedewelten von Hubertus Dünnebacke in Rellmecke und in der Schmiede-Galerie von Uwe Föster in Gleidorf.


Waldskulpturenweg

Natur trifft Kunst: Der WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland verläuft über den Rücken des Rothaargebirges von Bad Berleburg nach Schmallenberg. Auf 23 abwechslungsreichen Kilometern führt der deutschlandweit einzigartige Kunstwanderweg zu elf unvergleichlichen Plastiken, Skulpturen und Inszenierungen international bekannter Künstler. Sie polarisieren und regen zur Diskussion an, indem sie die ambivalente Beziehung des Menschen zur Natur bzw. die Entwicklung der über Jahrhunderte territorial, sprachlich, kulturell und konfessionell voneinander getrennten Nachbarregionen Wittgenstein und Sauerland thematisieren.

Von Oberkirchen leicht zu erwandern sind die Werke „Blinker II“ von Timm Ulrichs, der „Hexenplatz“ von Lili Fischer und der „Krummstab“ von Heinrich Brummack.


Kloster Grafschaft

Das Kloster Grafschaft im gleichnamigen Ortsteil hat die Entwicklung der Region entscheidend mitgeprägt. Bis zur Säkularisation 1804 war es eine Benediktinerabtei. 1948 übernahmen die Borromäerinnen die Anlage. Als Nachfolgegemeinschaft der schlesischen Kongregation ist Grafschaft heute das Mutterhaus dieses Ordens, der hier die renommierte Lungenfachklinik Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft betreibt. Im Museumsraum werden liturgische Geräte, Paramente, Reliquien und Bücher aus der Klosterbibliothek ausgestellt, die einen Einblick in die benediktinische bzw. borromäische Kultur des Klosters geben. Im Kreuzgang des Klosters sind zudem Gemälde sowie Steinfragmente aus der 1832 abgerissenen Klosterkirche zu sehen.


Wilzenberg - „Der heilige Berg des Sauerlandes“

Auf den ersten Blick ist der Wilzenberg erst einmal eine landschaftliche Besonderheit: Er bildet eine einzelstehende Bergkuppe mit steilen Hängen in allen Himmelsrichtungen. Fast alle anderen Berge im Schmallenberger Sauerland sind hingegen Teile langgezogener Hügelketten. Diese besondere Lage war es vermutlich, die vor weit mehr als zwei Jahrtausenden Menschen dazu bewogen hat, den Berg als Fliehburg zu befestigen. In der Eisenzeit umgab den Gipfel des Wilzenberges eine große, aufwendig gestaltete, repräsentative Befestigungsanlage. Umfangreiche Bodenfunde an Waffen und Gebrauchsgegenständen aus der Zeit um Christi Geburt zeugen von der Geschichte der Burganlage, die in jener Epoche allen Menschen der umliegenden Täler bei Gefahr Schutz bot. Vermutlich hatte sie darüber hinaus vor allem einen bedeutenden, repräsentativen Charakter; Dr. Zeiler, der leitenden Archäologe der letzten Ausgrabungen, spricht von einem „Versailles der Eisenzeit“. Wirklich zu etwas Besonderem wird der Wilzenberg aber erst dadurch, dass er zusätzlich vom frühen Mittelalter an bis heute durchgehend von den Menschen genutzt und als besonderer Ort verstanden wurde. Im frühen Mittelalter stand dort eine sagenumwobene Höhenburg. Die dort ansässige Familie gründete ein Kloster am Fuße des Berges. Das Kloster wiederum unterhielt auf dem Berg über Jahrhunderte eine Einsiedlerklause, die ständig mit einem Klosterbruder besetzt war. Ein Nachfolgebau ist die heutige Wallfahrtskapelle. Wenn die Sauerländer heute von ihrem „heiligen Berg“ sprechen, meinen sie das nur zum (kleineren) Teil scherzhaft. Er ist immer noch das Ziel von Wallfahrten, wie zum Beispiel der alle drei Jahren stattfinden Schützenwallfahrt. Sein Hochkreuz ist weithin sichtbar. Von allen umliegenden Dörfern führen historische Pfade auf den Berg, auf dem man heute noch Spuren seiner langen Geschichte erkennen kann. Auf den Wanderer wartet auf dem Wilzenberggipfel ein Aussichtsturm, der zur gleichen Zeit entstand, wie der Eiffelturm in Paris - sozusagen die Sauerländer Antwort auf den Eifelturm.

Zu erwandern ist der Wilzenberg von Oberkirchen über den Wanderweg O4. Mit dem Auto kann man auf seiner Westseite von Grafschaft oder Gleidorf aus bis zur halben Höhe des Berges hinauffahren. Vom dortigen Wanderparkplatz „Wilzenberg“ aus führen markierte Wege bis auf den Gipfel. (Je nach gewähltem Weg zwischen 900 m und 1,5 km Wanderweg mit 118 Höhenmetern)


Kunsthaus Alte Mühle & Jugendkunstschule

Wechselnde Ausstellungen moderner Kunst sind in einem malerischen, alten Mühlengebäude am Fuße des Schmallenberger Altstadtberges regelmäßig zu sehen. Das Kunsthaus Alte Mühle ist ein historischer Bau aus Fachwerk und Bruchsteinen. Ihm gegenüber steht als moderner Kontrapunkt das Lenneatelier - ein architektonischer Kontrast, der sich harmonisch ergänzt. Das Gebäudeensemble bildet den Mittelpunkt des Schmallenberger Lenneparks, der für sich auch einen Besuch Wert ist. Sein flacher Teil reicht vom Lenneufer bis an den Fuß des Stadtberges. Sein steiler Teil zieht sich an den Hängen hinauf bis zu den Resten der alten Stadtmauer zwischen dem sehenswerten jüdischen Friedhof und dem alten Stadtfriedhof mit dem „Schmalen Haus“ und der malerisch gelegenen Kapelle auf dem Werth auf dem Bergsporn über der Lenne.

Neben regelmäßigen Ausstellungen moderner, bildender Kunst bietet das Kunsthaus Alte Mühle regelmäßig Konzerte mit Wohnzimmeratmosphäre (von Kammermusik bis Jazz am Kamin), Lesungen und Vorträge.

Die dem Kunsthaus angeschlossene Jugendkunstschule bietet - auch in der Ferienzeit - ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche, die eigenen Kreativität zu entfalten und künstlerische Gestaltung als Ausdrucksform zu entdecken. Dabei sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, sondern nur Spaß am gestalten. Eine vorhergehende Anmeldung ist erforderlich.


Südwestfälische Galerie & Heimatmuseum Holthausen

Auf mehrere Etagen zeigt das Museum in Holthausen mit einer Fülle von Exponaten im Rahmen seiner Dauerausstellung die Facetten der Geschichte des kurkölnischen Sauerlandes: vom Schieferbergbau im Keller über die Strickereien und Druckereien, die Landwirtschaft und die Natur bis zu dunklen Kapiteln wie der Hexenverfolgung. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch bundesweit beachtete Ausstellungen zu Sonderthemen. Ein weiterer Teil des Museums ist die Südwestfälische Galerie mit einer Sammlung bedeutender regionaler Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Sonderausstellungen in diesem Teil des Museums zeigen Werke von international bedeutenden Künstlern wie zuletzt Pablo Picasso und Henri Matisse.


Mittelalterliche Kirchen

Die sehenswertesten Baudenkmäler des Schmallenberger Sauerlandes sind wohl eindeutig seine mittelalterlichen Kirchen. Bei einigen von ihnen ist die ursprüngliche Bausubstanz so weitgehend erhalten geblieben, dass umfangreiche Teile der Originalfresken wieder freigelegt werden konnten. Im Rahmen aufwendiger, denkmalgerechter Restaurierungen wurden sie in den letzten Jahren für die Besucher erlebbar gemacht.

Die bekannteste dieser Kirchen ist St. Peter und Paul in Wormbach, einer der „Urpfarreien des Sauerlandes“. Schon in heidnischer Zeit war Wormbach eine Kultstätte. Einen ganz besonderen Zauber strahlt der die Kirche umgebende, von alten Linden gesäumte Friedhof aus. Man kann wohl davon ausgehen, dass er von der heidnischen Zeit bis in die Gegenwart ununterbrochen in Gebrauch war. Die Kraft und Ruhe, die er ausstrahlt, hat hunderte von Generationen von Menschen bewogen, teilweise weite Fußmärsche auf sich zu nehmen, um ihre Toten hier zu bestatten. Historische Totenwege führen aus weit entfernten Sauerländer Regionen nach Wormbach. Seine besondere Gestaltung mit einheitlichen Kreuzen und seine Ausstrahlung haben auch heute noch nichts von ihrer Kraft verloren. In der spätromanischen Hallenkirche selbst ist die Ausmalung mit Tierkreiszeichen berühmt. In der Apsis findet sich eine Darstellung des „Jüngsten Gerichts“. Die barocke Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert fügt sich harmonisch in das Innere aus romanischer Zeit ein. Neben den Namenspatronen der Kirche wird hier seit über 300 Jahren die heilige Walburga besonders verehrt, heute unter anderem im Rahmen der jährlichen Walburgawoche.

Im nördlich benachbarten Berghausen mit seiner Pfarrkirche St. Cyriakus sind vor allem die erstklassig erhaltenen Fresken aus dem 13. Jahrhundert in der Chorapsis von künstlerischer und historischer Bedeutung. Ein umfangreiches Ensemble sakraler und weltlicher Motive bietet Einblicke in die mittelalterliche Gedankenwelt.

Ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt die Pfarrkirche St. Vinzentius in Lenne. In der spätromanischen Saalkirche mit zwei Jochen und halbrunder Apsis wurden umfangreiche und ungewöhnlich gut erhaltene Wand- und Gewölbemalereien aus der Entstehungszeit der Kirche freigelegt.


Sehenswertes Sauerland & WittgensteinKunst & Kultur in der Umgebung

Kulturschätze und Kunststandorte in der Umgebung sind perfekte Ziele für einen Tagesausflug. Besonders zum empfehlen sind unter anderem: